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Datum:
27.09.2025
Blatno: Ausgezeichnete Gemeinde, in der Gemeinschaft kein leeres Wort ist.
Die Gemeinde Blatno im Erzgebirge ist der Beweis, dass selbst ein kleines Dorf ein großes kulturelles Leben führen kann, wenn es aufgeklärte Führung hat. Die Erfolge im Wettbewerb "Dorf des Jahres" sind kein Zufall – die Gemeinde erhielt das Lila-Band für Innovationen und wurde bundesweit zum Gewinner des Preises "Hoffnung für ein lebendiges Land". Die Einheimischen retten hier gemeinsam die Orgeln, verwandeln historische Gebäude in Gemeinschaftszentren und schaffen einen Ort, an dem es Freude macht zu leben. Und wir sind stolz, Teil davon zu sein.

Blatno ist ein beispielhaftes Beispiel dafür, wie gute Führung den öffentlichen Raum kultivieren kann. Das Herz der Gemeinde ist die Kirche St. Michael der Erzengel, die im Besitz der Gemeinde ist und als lebendiges Kulturzentrum dient.
Hier finden die Mai-Musikfeste, Ausstellungen und Workshops statt. Ein fester Termin im Kalender ist auch der 23. Dezember, an dem sich die Kirche jährlich mit dem Gesang von Nina füllt – eine Tradition, ohne die sich die Einheimischen die Vorweihnachtszeit nicht mehr vorstellen können. Ein weiterer Stolz der Region ist auch die einzigartige Krippe mit neunzehn lebensgroßen Figuren eines lokalen Schnitzers.

Die Stimme der Kirche retten
Bei unserem Besuch waren wir von der Geschichte der Rettung der ursprünglichen Orgeln begeistert. Die Blatenští haben sie nicht nur ausfindig gemacht und gekauft, sondern organisieren jetzt eine Gemeinschaftssammlung für ihre Renovierung. Jede Pfeife hat ihren Spender – eine Familie, die dazu beigetragen hat. Der Stiftungsfonds von Martina Dryk hat sich entschieden, die Beschleunigung der Sanierungsarbeiten in der Kirche zu unterstützen, damit die Orgeln so schnell wie möglich wieder erklingen können.
Ein neues Leben für Radenov
Und wir bleiben nicht nur bei der Kirche. Die Frau Bürgermeisterin und die stellvertretende Bürgermeisterin haben uns die ehrgeizige Umgestaltung des denkmalgeschützten Objekts in Radenov zu einem Gemeinschaftszentrum vorgestellt. Auch hier wird unser Fonds finanziell beitragen, damit dieser Raum so schnell wie möglich sowohl den Einheimischen als auch den Besuchern von beiden Seiten der Grenze dienen kann.