UJEP: Eine Partnerschaft, die Studenten und der Region Türen öffnet

Die Universität Jana Evangelisty Purkyně in Ústí nad Labem (UJEP) ist für unseren Stiftungsfonds nicht nur ein Nachbar in Ústí nad Labem, sondern vor allem ein wichtiger Verbündeter. Was als Debatte über die Rekonstruktion der Villa Heller begann, entwickelte sich zu einem ehrgeizigen Plan zur Unterstützung ausländischer Talente und zur Entwicklung der gesamten Region. Gemeinsam mit der Leitung der Universität und den einzelnen Fakultäten suchen wir nach Wegen, wie wir Praxis und Studium miteinander verbinden und neue Energie in die Regionen Ústí und Karlovy Vary bringen können.
Moderne Universität Gebäude UJEP. Ein Ort, an dem Design-Studierende helfen, das zukünftige Erscheinungsbild der Villa Heller zu gestalten.

Unser Weg zur Zusammenarbeit mit der Universität Jan Evangelista Purkyně in Ústí nad Labem (UJEP) begann im Januar 2025. Damals fand das erste Treffen mit dem Dekan der Fakultät für Kunst und Design (FUD) statt, dessen ursprüngliches Ziel es war, sich gegenseitig vorzustellen und zu diskutieren, wie die Studierenden in die Rekonstruktion der Villa Heller und ihres angrenzenden Gartens einbezogen werden könnten. Schon damals war klar, dass es nicht nur bei einem Projekt bleiben würde.

Von der Villa Heller zu den Wohnsitzen

Während unserer Gespräche sind wir auf ein interessantes Thema des Austauschaufenthalts ausländischer Studierender gestoßen. Wir sprachen über sogenannte Wohnorte, an denen die Studierenden für drei Monate oder länger wohnen und kreativ sein könnten. Gemeinsam sind wir zwar zu dem Schluss gekommen, dass die Villa Heller für diesen speziellen Zweck nicht geeignet wäre, aber diese Idee ist nicht verloren gegangen. Im Gegenteil. Sie wurde zu einer starken Inspiration für die weitere mögliche Ausrichtung des Stiftungsfonds – nämlich für die Schaffung solcher Wohnorte in anderen Städten und Gemeinden. Und zwar nicht nur im Ústecký, sondern auch im Karlovarský Landkreis, in den die Projekte der UJEP ebenfalls hineinreichen.

Konkrete Schritte und Inspirationen aus dem Ausland

Bei weiteren Treffen haben wir bereits über konkrete Konturen der Zusammenarbeit zwischen dem NFMD und der Fakultät für Kunst und Design gesprochen. Wir waren uns einig, dass Residenzplätze für die Entwicklung der Region von enormer Bedeutung sind. Daher haben wir vereinbart, dass die FUD UJEP ein umfassendes Konzept und einen Finanzierungsplan vorbereiten wird, der auf bewährten Modellen ähnlicher Projekte im Ausland basiert. Wir möchten sicherstellen, dass dieses völlig neue Projekt sowohl für die ankommenden Studierenden als auch für die Regionen, die sie aufnehmen werden, einen echten Mehrwert darstellt. Bei unserem nächsten Besuch hatten wir auch die Möglichkeit, mit dem Rektor der UJEP zu sprechen, der die Aktivitäten des NFMD sehr begrüßt und seine Unterstützung dafür zum Ausdruck gebracht hat.