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Datum:
05.11.2025
Porträt des Wassers: Wenn Wissenschaft auf Musik trifft
Wissenschaft und Kunst stehen sich näher, als es scheint. Wir unterstützen die Entstehung des abendfüllenden Dokuments "Porträt des Wassers", das den einzigartigen Weg des Komponisten Hanz Sedlář verfolgt. Er begibt sich mit Fachleuten ins Feld, um das Wasser in unserer Landschaft so gut zu verstehen, dass er es in Noten umschreiben kann. So entsteht ein Werk, in dem Fakten in Emotionen und Zahlen in Symphonien verwandelt werden.
Der Dokumentarfilm "Porträt des Wassers – Über Wasser, Landschaft und Menschen" (Regie Ondřej Slavík, Drehbuch Sandra Procházková, Produktion Linda Jandejsková) präsentiert einen faszinierenden Dialog zweier Welten. Auf der einen Seite steht der wissenschaftliche Blick, der auf Fakten und Praxis basiert, auf der anderen Seite das künstlerische Wahrnehmen der Welt durch Emotionen.
Der Hauptbegleiter ist der Komponist Hanz Sedlář. Als Laie mit sehr spezifischer Motivation begibt er sich auf die Suche nach Hydrologen und Experten, die sich täglich mit Wasser in der Landschaft beschäftigen. Sein Ziel ist ambitioniert: In Zusammenarbeit mit der Philharmonie Bohuslava Martinů (Zlín) eine Symphonie über Wasser zu komponieren.
Die Suche nach der Stimme des Wassers in der Landschaft
Ein Geiger durchquert Wälder, Berge, Felder und Städte und entdeckt unter der Leitung seiner Führer verborgene Prozesse, von denen der gewöhnliche Besucher der Natur keine Ahnung hat. Der Film zeigt den Zuschauern nicht nur die Schönheit, sondern auch die Probleme, mit denen die gegenwärtige Landschaft konfrontiert ist. Wir sind Zeugen, wie die im Gelände gewonnenen Informationen allmählich in musikalische Motive umgewandelt werden. Wir verfolgen den Prozess des Komponisten, der Informationsfetzen in einen breiteren Kontext zusammensetzt und in der Geschichte der Landschaft auch unsere Rolle als Menschen findet.
Regie: Ondřej Slavík, Drehbuch: Sandra Procházková, Produktion: Linda Jandejsková
Die Dreharbeiten sind in vollem Gange
Das Projekt hat bereits einen Abschnitt seines Weges hinter sich. Im Frühling und Sommer 2025 fanden 26 anspruchsvolle Drehtage mit einem vollständigen Team statt. Es gelang, Material aus Bergregionen, Wäldern und landwirtschaftlichen Landschaften festzuhalten. Der Herbst stand im Zeichen weiterer Dreharbeiten, aber auch der Vorbereitung der Kampagne und der Postproduktion. Informationen von Fachleuten beginnen sich bereits in Musik zu verwandeln und wir freuen uns darauf, diesen Dialog von Wissenschaft und Kunst in seiner finalen Form zu sehen (und zu hören).





