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Datum:
27.09.2025
Schule fürs Leben: Wertebildung verändert das Klima in den Klassenräumen
Die Schule sollte nicht nur aus dem Auswendiglernen von Daten bestehen, sondern auch daraus, welche Art von Menschen wir werden. Wir haben uns entschieden, das Projekt der Wertebildung nach Cyril Mooney (HVCM) zu unterstützen, das eine Kultur des Respekts und der Zusammenarbeit in tschechische Schulen bringt. Inspiriert wurde es von der Arbeit einer visionären Direktorin aus Kalkutta, Indien.
Die Stiftung von Martina Dryk hat sich entschieden, ein Projekt zu unterstützen, das das Potenzial hat, die Atmosphäre an tschechischen Schulen zu verändern. Es handelt sich um die Wertebildung nach Cyril Mooney (HVCM), die auf der lebenslangen Praxis von Schwester Cyril Mooney, PhD., der legendären Schulleiterin einer Schule in Kalkutta, Indien, basiert.
Die Geschichte dieser Methode in der Tschechischen Republik begann mit Faszination. Die Gründerin des tschechischen Vereins drehte einen Dokumentarfilm über Schwester Cyril, und ihre Arbeit hat sie so sehr angesprochen, dass sie sich entschloss, 2015 mit der Einführung dieser Methode bei uns zu beginnen. Gleichzeitig veröffentlichte der Verein eine zehenteiliger Reihe von Lehrbüchern mit dem Titel "Wir sind die Welt".
Respekt, Zusammenarbeit und persönliches Wachstum
Das Ziel des Vereins ist es, die Kultur der ganzheitlichen Bildung in die tschechische Schulbildung zu bringen. Eine Bildung, die auf Respekt, Zusammenarbeit, Wertarbeit und persönlichem Wachstum basiert. Über 2000 Menschen haben bereits an Kursen teilgenommen, die von Fachkräften des Vereins geleitet werden – von Lehrern und Schulleitern bis hin zu Schulpsychologen und Assistenten.
Das Programm hat aber auch eine starke soziale Dimension. Im Rahmen des Projekts Naproti werden gezielt Pädagogen mit Fachkräften aus niedrigschwelligen Einrichtungen vernetzt. Der Verein ist unter anderem in Most aktiv, wo die Methode in einige Grundschulen eingeführt wurde, und sein Wirkungskreis erweitert sich auch direkt in Zentren für Kinder und Jugendliche.
Ambitionen: Regionale Hubs und systemischer Wandel
Die Pläne für die Zukunft sind groß. Das Ziel ist es, „regionale Hubs“ zu schaffen – also Schulen, die werteorientierte Bildung aktiv leben und bereit sind, ihre guten Praktiken mit anderen zu teilen. Das Ziel ist es, mindestens 30 Schulen auf diese Weise zu unterstützen und die Methodik weiter zu verbreiten.
In diese Entwicklung haben sich auch Partnerorganisationen wie Step by step ČR (Začít spolu) und META, o.p.s. eingebracht, was es ermöglicht, die Bedürfnisse der Schulen direkt vor Ort zu analysieren und maßgeschneiderte Lösungen zu suchen.
Für Januar 2026 haben wir ein gemeinsames Treffen vereinbart. Wir wollen den Grundstein für runde Tische und Fachdebatten legen, bei denen wir die unterstützten Organisationen vernetzen und die nächsten Schritte planen. Damit dieser Prozess von Anfang an professionell und systematisch ist, haben wir auch Experten von PAQ Research zur Zusammenarbeit eingeladen.
